| Wettbewerbe, MINT

Mausefallenauto fährt in die TOP 10

Die vier Teams mit ihren selbstgebauten Mausefallenautos

Wo ist die Heißklebepistole?

Das war wohl die meist gestellte Frage beim Bau der Autos, die nur mit einer Mausefalle betrieben werden und möglichst weit fahren sollen. 

Seit Mai bauten 9 motivierte Jungingenieurinnen und -Ingenieure der Jahrgangsstufe 5 an ihren Fahrzeugen. 

Was sollten wir beachten, damit das Fahrzeug möglichst weit fährt? Ein Brainstorming ergab: Möglichst leicht sollte es sein und die Reibung muss minimiert werden. Doch wie so oft gilt: Das ist leichter gesagt als getan. 

In Physik haben wir gelernt, das Strom Wärme erzeugt und ein Draht ganz schön heiß werden kann. Warum also nicht einen heißen Draht zum Schneiden des Styrodurs verwenden? Das geht durch wie Butter …

Eine Woche vor dem Wettbewerb sind schließlich alle Autos fertig und fahren …

Am 5. 7., als alle anderen schulfrei hatten, machten sich die vier Teams auf zum Mausefallenrennen, das diesmal in Düsseldorf stattfand. 

Nach einer längeren Bahnfahrt und einem kleinen Spaziergang, erreichten wir den Austragungsort, erhielten Startnummern und nahmen zunächst zusammen mit den 200 anderen Schülern Platz auf der Tribüne.

Trotz sorgfältiger Verpackung für den Transport, hatte sich die ein oder andere Achse gelöst und musste erneut angeklebt werden. Zum Glück war der akkubetriebene Heißklebestift stets in der Nähe.

Dann wurde es Ernst, die ersten Gruppen gingen an den Start und mussten konzentriert die Fäden aufwickeln. Große Erleichterung machte sich breit, als die Autos gut anfuhren. Schließlich musste man sich einer großen Konkurrenz stellen, denn hier fuhren Autos von Schülern der Klasse 5 neben denen der Q2.

Das Auto von Caspar fuhr und fuhr und fuhr: 22,91 m weit. Wow!

Am Ende stand fest: Nächstes Jahr fangen wir eher an, optimieren unsere Autos und erzielen größere Weiten.


C.Reiners